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Grüningen

Cruaningum ist 805 erstmals als Besitz des Klosters
St. Gallen urkundlich erwähnt. Der Kernstadt am nächsten liegt der am 01.10.1974 nach Riedlingen eingemeindete
Stadtteil am Rande der fruchtbaren Donautalebene. Nicht nur architektonisch sehenswert ist der Baukomplex aus
Schloss und Kirche am südlichen Dorfrand. Wie auch die romantisch und ruhig gelegene Schutzengelkapelle
am Dorfrand, sind die Gebäude in der Ortsmitte von einem weitläufigen Park mit uralten Bäumen umgeben.

Von 1100 – 1355 herrschten hier die Grafen von
Güningen – Landau. Seit Anfang des 14. Jahrhunderts beherbergt das Schloss von Grüningen bis heute die Herren von Hornstein – Grüningen.

Als dreigeschossiger, hoher Steinbau mit imposantem Satteldach, mit Portal-und Treppenhausvorbau, sowie
3 Rundtürmen mit welschen Hauben ist dieses sicherlich eine Besichtigung mit Erläuterungen durch die
Hausherrschaft wert. Das spätmittelalterliche Schloss wurde 1686 renoviert und mit einem Fachwerkobergeschoss
versehen.

Deckenfresko in der St.Blasius- Kirche

Die neben dem Schloss liegende Pfarr- und Patronatskirche St. Blasius wurde 1739-1741 neu auf Mauern eines
gotischen Vorgängerbaus errichtet. Reicher Bilderschmuck aus dem 15.- bis 19. Jahrhundert, sowie Epitaphe
der Familie von Hornstein machen einen Besuch hier sehr lohnend. Beispielsweise schuf der Riedlinger Maler und
Bürgermeister Joseph Ignaz Wegscheider hier 1741 die Deckenfresken.

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