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LEADER

Ziel und Zweck

LEADER steht für "Liaison entre actions de développement de l´économie rurale (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

Zuwendungsempfänger
  • Gemeinden und andere Gebietskörperschaften
  • Natürliche Personen (in Abhängigkeit der Maßnahme)
  • Juristische Personen, Personengemeinschaften und Personengesellschaften (in Abhängigkeit der Maßnahme)
Zuwendungsvoraussetzungen
  • Einrichtung einer auf der Grundlage einer Ausschreibung ausgewählten und durch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum genehmigten LEADER-Aktionsgruppe für ein abgegrenztes Gebiet
  • Maßnahme entspricht den Zwecken des regionalen Entwicklungskonzepts des LEADER-Aktionsgebietes

Förderschwerpunkte

Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form von Zuschüssen
  • Private Vorhaben mit bis zu 35 % der zuwendungsfähigen Kosten
  • Privatgewerbliche Vorhaben bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Kosten in Abhängigkeit der Projektart, maximal 200.000 € innerhalb von 3 Jahren - De-minimis-Regelung der EU
  • Kommunale Vorhaben bis zu 55 % (bei sog. Leitprojekten bis zu 75 %) der zuwendungsfähigen Kosten

LEADER Aktionsgruppe

Aufgaben und Zusammensetzung:
Die LEADER-Aktionsgruppe beschließt die Projekte, die im LEADER-Gebiet gefördert werden sollen. In der Aktionsgruppe gibt es sowohl stimmberechtigte als auch beratende Mitglieder. Die stimmberechtigten Mitglieder der LAG Oberschwaben setzen sich aus Vertretern der Kommunen, der Fachämter, der Wirtschaft und des Handwerks, der Landwirtschaft, des Tourismus, sozialer Einrichtungen und des Naturschutzes zusammen.
 
Ziele und Strategien:
Für eine Förderung mit LEADER-Mitteln ist neben der Maßgabe, dass sich das Projekt in die Strategie der Region einfügt, eine „Kofinanzierung“ notwendig. Das bedeutet, dass neben den EU-Mitteln auch nationale öffentliche Mittel in der gleichen Höhe einfließen müssen.
Hierbei unterstützt das Land Baden-Württemberg die Projekte mit Mitteln des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg. Ein großer Teil der öffentlichen Mittel muss jedoch auch von den Landkreisen und Kommunen vor Ort bereitgestellt werden.
Dies setzt das Engagement der beteiligten Gemeinden in den LEADER-Gebieten voraus.
Dieses Engagement haben die Regionen durch das Erstellen eines Entwicklungskonzepts und den damit verbundenen Arbeitstreffen bereits begonnen.
Die Umsetzung dieser Strategie soll durch die Einrichtung einer Geschäftsstelle erleichtert werden. Die Geschäftsstelle mit Sitz im Landratsamt Sigmaringen dient dazu, die Aktionsgruppe zu leiten, Netzwerke aufzubauen und die LAG nach Außen zu vertreten. Dies wird durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, die Vor- und Nachbereitungen der LAG-Sitzungen, die Kontaktpflege zu den Projektgruppen, die Beratung der Antragsteller, die Moderation einer konzeptionellen Begleitung, die Aufbereitung von Berichten und Statistiken sowie die Koordinierung einzelner Aufgaben geschehen.
 
Weitere Informationen: www.leader-oberschwaben.de