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Mobilitätskonzept - Landkreis startet mit einer Bürgerbefragung

Der Landkreis hat das vom Kreistag auf Vorschlag von Landrat Dr. Heiko Schmid beschlossene Mobilitätskonzept auf den Weg gebracht.

Unter www.mobilität-biberach.de können Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Biberach ihre Ideen für ein Mobilitätskonzept der Zukunft einbringen.

In einem ersten Schritt wird derzeit der Ist-Zustand in Sachen Mobilität im Landkreis Biberach erfasst und analysiert. Parallel dazu startet der Landkreis nach Pfingsten mit einer Online-Bürgerbefragung, die bis 31. Juli 2020 offen ist. „Uns ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Wir wollen erfahren, wie sie sich die Mobilität der Zukunft vorstellen und was aus ihrer Sicht notwendig ist, um Mobilität, Klima- und Umweltschutz miteinander zu verknüpfen“, sagt Landrat Dr. Heiko Schmid. Der Fragebogen kann im Internet unter www.mobiltät-biberach.de aufgerufen werden. Es werden rund 30 Fragen gestellt und für das Ausfüllen braucht es nicht mehr als zehn Minuten. Auf dieser extra für die Begleitung des Prozesses eingerichteten Internetseite gibt es auch weitere Informationen zum Projektablauf und dem aktuellen Stand der Konzepterstellung.

„Unser Mobilitätskonzept soll weit über ein klassisches ÖPNV-Konzept hinausgehen. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht dem Grunde nach um die Frage: welche Mobilitätslösungen braucht es, um von daheim sein Ziel wie beispielsweise den Arbeitsplatz oder die Verwandtschaft in der Nachbarschaft zu erreichen?“, hebt Landrat Dr. Heiko Schmid hervor. „Ich habe das Gefühl und sehe die Notwendigkeit nach mehr ÖPNV, besseren und passgenaueren, auch individuelleren Angeboten. Ich will aus Bürgersicht eine bessere Kosten-/Nutzenrelation, wir brauchen mehr und bessere Rad- und Fußwege. Das verfol-gen wir mit dem ganzheitlichen Ansatz für die Mobilität der Zukunft im ländlichen Raum, im Landkreis Biberach.“

Die Konzepterstellung durch die Firma gevas humberg & partner Ingenieurgesellschaft für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik mbH aus München wird begleitet von einem Arbeitskreis. Er setzt sich zusammen aus Fraktionsvertretern des Kreistags und der Landkreisverwaltung. Mit ersten Zwischenergebnissen ist Anfang Herbst zu rechnen.