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Gartenschau 2030+

Stadt Riedlingen hat Bewerbung persönlich in Stuttgart abgegeben

Die Stadt Riedlingen bewirbt sich für eine Gartenschau in den Jahren 2030+. Am Mittwoch, den 18. Dezember 2019, haben Stadtbaumeister Wolfang Weiß und Bürgermeister Marcus Schafft die Unterlagen für die Bewerbung persönlich in Stuttgart bei Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, abgegeben.

Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger war ebenfalls dabei, als die Stadt die Bewerbung persönlich abgegeben hat. „Ich freue mich über die Bewerbung aus meinem Wahlbezirk Biberach. Die Gartenschau bietet für Riedlingen einmalige Chancen, die Stadtentwicklung voranzutreiben.“

„Aus Liebe zu unserer Stadt bewerben wir uns für die Gartenschau. Diese bietet einerseits die Chance, zahlreiche Gäste an den Reizen des Stadt- und Naturraums an der Donau teilhaben zu lassen. Andererseits möchten wir mit der Gartenschau einen Leitfaden für eine nachhaltige ausgerichtete Entwicklung finden“, erläutert Bürgermeister Marcus Schafft die Motivation für die Bewerbung.

Die Machbarkeitsstudie für die Bewerbung wurde seit Anfang 2018 vom Büro Planstatt Senner aus Überlingen in enger Zusammenarbeit den Bürgern und der Stadtverwaltung erarbeitet. Aus der Analyse des Stadtgebiets ergeben sich zehn Räume mit besonderen landwirtschaftlichen und städtebaulichen Zielsetzungen. Es handelt sich dabei um Teilräume, die die Altstadt unmittelbar rahmen und folgende Entwicklungsziele verfolgen: Öffentliche Räume gestalten und Plätze aktivieren, Gewässer erleben und Wegeverbindungen schaffen, Mikroklima verbessern und Erholungsorte anbieten, neue Lebensräume schaffen und Wissen vermitteln.

Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“
Die Landesgartenschauen und Gartenschauen finden in Baden-Württemberg im Wechsel statt und sind bis 2030 vergeben. Aktuell läuft das Auswahlverfahren für die Jahre 2031 bis 2036. Das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ gewährt den ausrichtenden Städten und Kommunen einen Zuschuss in Höhe von maximal fünf Millionen Euro für eine Landesgartenschau und für eine Gartenschau in Höhe von maximal zwei Millionen Euro.

Broschüre zur Gartenschau
Broschüre zur Gartenschau ((27,038 MB))